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News

DSFM: Top 5!

Veröffentlicht am Monday, 16. April 2012

In Rennen drei nach dem Debut in der Speedmaster DSFM konnten wir gestern unser erstes Top 5 Ergebnis feiern: Daniel Fredrich brachte seinen RC-15 vom dreizehnten Startplatz aus kommend auf Platz fünf ins Ziel. Nach einer hektischen Anfangsphase war es ein für ihn unspektakuläres, für das Team aber um so wichtigeres Rennen. Die 15 gewonnenen Punkte bedeuten einen Aufstieg auf den neunten Platz in der Teamwertung – Obwohl die ersten beiden Rennen ausgelassen wurden und es in Melbourne keine Zielankunft gab.

Teamkollege Schönhofen brachte den zweiten RaceCar ebenfalls ins Ziel – auf Position 14 – was auch die erste doppelte Zielankunft bedeutete. Hier die Rennberichte der Fahrer:

Fahrerstatements

Daniel Fredrich (Position 5)

Qualifying: Darauf haben weder Felix noch ich mich konzentriert, wichtiger ist uns erstmal eine gute Basis für ein Rennsetup zu finden. Daher vernachlässigen wir das Qualifying etwas was sich auch in Startplatz 13 für mich zeigt. Allerdings bin ich zeitenmäßig nicht weit weg von den Top 10.

Rennen: Gerade wenn man denkt man hätte schon alles erlebt passiert sowas. Anstatt auf grün zu springen leuchtete die Ampel am Start weiter rot, allerdings ertünte der rFactor-typische Sound zum Losfahren. Nach kurzer Verwirrung fuhr ich dann auch los und sah um mich herum die Teile fliegen. Ich kam allerdings ohne Kollision durch und lag auf Position 7, direkt hinter Detlef Kuhlmann und vor Andreas Behr/Karl-Heinz Kluth. Detlef konnte ich am Ende der langen Geraden kassieren und mich auch recht konstant von meinen Verfolgern frei fahren. Allerdings konnte ich die Geschwindigkeit von Michael Haidorf, der nun vor mir lag, auch nicht mitgehen. Somit fuhr ich das gesamte Rennen im Niemandsland. Highlights waren da die Überrundungen bei denen ich (aufgrund des großen Zeitpolsters) viel Vorsicht walten lies. Eine Unaufmerksamkeit hatte ich noch als ich in eine erste Gang Kurve mit dem Rückwärtsgang hinein wollte. Zum Glück nichts passiert beim Verschalten, 4 Sekunden verloren und weiter ging dir Fahrt auf Platz 5 am Ende. Super Ergebnis, spült Felix und mich in der Wertung auf Platz 9 was verdammt gut ist wenn man bedenkt dass wir erst zu Rennen 3 starteten.

Felix Schönhofen (Position 14)

Qualifying: Wir hatten in der Vorbereitung praktisch nur Longruns trainiert, da ich im Qualifying sowieso keine Erwartungen hatte und die Trainigszeit begrenzt war. Entsprechend war ich ganz zufrieden, dass ich die rote Laterne nicht mit mir herumschleppen musste.

Rennen: Meine Aufgabenstellung für das Rennen lautete: Irgendwie heil durchkommen, nachdem das in den beiden letzten Rennen gründlich schief ging. Und auch heute war wieder der Wurm drin. Zuerst war in der Einführungsrunde Chaos, in das ich zum Glück – dieses Mal – nicht verwickelt war. Dann stand ich in der Startaufstellung, gucke wie gebannt auf die Ampel und .. nichts. Die wollte wohl nicht ausgehen und ich war so ziemlich der letzte der verstanden hat, dass man trotzdem losfahren kann. Naja, immerhin schützte mich dieses Missgeschick vor den offensichtlichen Unfällen in der ersten Runde. Ich fuhr also zunächst Slalom um Teile und Wracks und fing an mich zu sammeln.

Da mir schon eine halbe Runde fehlte standen dann bald die ersten Überrundungen an, die das Rennen fortan prägen sollten. Habe versucht so gut es geht viel Platz zu lassen – 13 Runden vor Schluss stand ich doch noch jemand in der letzten Kurve im Weg, war ein Missverständnis. Hätte nicht gedacht, dass zu dem Zeitpunkt noch jemand an die Box fährt. Sorry.