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News

AVRS: Pech in den Dünnen

Veröffentlicht am Sunday, 04. December 2011

Der vorletzte Lauf zur AVRS in den Dünen von Zandvoort endete für RaceCar leider früh: Daniel Fredrich wurde Opfer einer Startkollision und kam nicht einmal bis zur ersten Kurve, Teamkollege Dirk Schnabel fiel nach einem Fahrfehler kurz nach Rennmitte ebenfalls aus.

Fahrerstatements

Dirk Schnabel (Position -)

Das war ein komisches Rennen. Ich habe schon in der Quali-Runde einige Fehler drin gehabt. Beim Start bin ich dagegen gut weggekommen, das war aber auch das einzig Positive des Rennens. Während des Rennens habe ich immer wieder kleine Fehler drin gehabt, so auch in Runde 27. Ein Konzentrationsfehler hat mich in den Kies gedrückt, beim Zurückfahren auf die Stecke habe ich zu viel Gas gegeben und landete mal wieder in der Leitplanke. Die Aufhängung wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen und das war es dann.

Daniel Fredrich (Position -)

Qualifying: Platz 12, direkt neben Dirk. War ich zufrieden mit, das war mal eine geschlossene Teamleistung.

Rennen: Mein Rennen war recht kurz, Dirk und ich kamen saugut weg, da Dirk links war, wollte ich rechts an unseren Vorderleuten vorbei. Leider wird die Asphaltfläche in Zandvoort auf Start/Ziel kleiner, heißt die Boxenmauer ragt in die Strecke hinein. Ich war eingeklemmt zwischen Mauer und Gegner und entsprechend chancenlos, flog quer über das Feld und Rennen war vorbei bevor es richtig angefangen hatte.

PR WTCC Porto

Nur einen Tag nach dem AVRS Rennen in Zandvoort ging das RaceCar Team in der Pro-Racer WTCC an den Start, zum Rennen auf dem winkeligen Stadtkurs von Porto. Aus verschiedenen Gründen konnten aber nur zwei der sechs RaceCar-Fahrer an den Start gehen. In einem ausfallreichen Rennen konnten beide RaceCar-Fahrer das Rennen beenden, Dennis Schmidt konnte mit zwei achten Plätzen sogar Punkte holen.

Fahrerstatements

Dennis Schmidt (Position 8/8)

Qualifying: Im Prinzip war es wie erwartet. Ich habe in den Trainings überhaupt keinen Wert auf Zeiten gelegt und entsprechend fand ich mich auch im hinteren Mittelfeld wieder. Angesichts der Tatsache, dass ich aber zweimal hintereinander in der ersten Startreihe stand, ist es doch ein wenig enttäuschend.

Rennen 1: In der ersten Kurve hat irgendjemand nicht so richtig das Bremspedal gefunden und unter anderem mich abgeräumt, weswegen ich auf den letzten Platz zurückfiel. Am Ende der ersten Runde stand Julius Sager dann plötzlich in der letzten Schikane und obwohl ich gerade noch bremsen konnte, rauschte Dominik Hesse in mich hinein. Das Auto war aber zum Glück noch heil und ich konnte weiterfahren. Alles in allem war es ein ereignisloses Rennen, in dem ich mich ein paar mal verbremste. Immerhin konnte ich noch einen Punkt nach Hause fahren.

Rennen 2: Hier war die Rangfolge eigentlich schon nach der ersten Kurve klar: ich war hinter Hesse. Wir waren etwa gleich schnell, aber durch Fehler verlor ich ein paar Sekunden, aber keine Positionen. Vorne gab es zwei Ausfälle, sodass ich noch zwei Plätze nach vorne auf den achten Rang rückte, aber im Rennen passierte überhaupt nichts.

Fazit: Da ich keine Erwartungen gestellt hab, hat mich das Rennen nicht sonderlich enttäuscht. Als Serienleiter bin ich heilfroh, dass das Rennen so gut abgelaufen ist. Die Starterzahl war mit 15 immerhin noch ordentlich und es gab viel weniger Ausfälle als erwartet. Zudem gab es das erste Mal seit langem keine größeren Zwischenfälle, sodass ich beruhigt auf die nächsten Wochen schauen kann. Und jetzt freue ich mich tierisch auf Donington, weil ich die Strecke mag und man endlich wieder ein bisschen Strecke zur Verfügung hat und keinen Leitplankenkanal.

Felix Schönhofen (Poition 11/12)

Qualifying: Hatte in meinem ersten Versuch eine Berührung mit der Mauer und habe die Runde abgebrochen, da die Aufhängung krumm war. So stand dann nur die Outlap in der Zeitenliste, die aufgrund der Streckeneigenheiten bereits gewertet wird. Beim zweiten Versuch war vor mir in der Schikane ein Unfall, ich bremste zu stark, verlor das Heck und landete auf dem Dach. Die Qualifikation war damit für mich gelaufen. Ich war 14 von 15, einer hat es tatsächlich geschafft die Outlap noch zu überbieten.

Rennen 1: Zunächst Schock: Kein Force-Feedback, das Problem hatte ich vor längerer Zeit schonmal, ohne Rückstellkräfte hat man leider kaum die Gefühl in der Lenkung. Hatte keinen sonderlich guten Start, konnte zwei Autos überholen, allerdings brach dann vor mir das Chaos aus. Ich bremste um eine Kollision zu vermeiden und bekam einen Schlag aufs Heck ab. Später in der Runde hing ich wieder hinter einer Kollision fest und hatte so nach der ersten Runde bereits 30-40 Sekunden auf die Spitze verloren. Wurde am Schluss 11., leider knapp an den Punkten vorbei.

Rennen 2: Force-Feedback Problem bestand nach wie vor. Start war noch schlechter, konnte nur ein Auto direkt überholen und danach wollte ich kein Risiko eingehen und bremste früh – Das war auch die richtige Entscheidung, denn – natürlich – krachte es wieder in Turn One. Und wieder bekam ich einen Schlag von hinten, leider wurde das Auto dabei mehr in Mitleidenschaft gezogen. Ich hatte ein extrem nervöses Heck, zusammen mit der gefühllosen Lenkung war ich bereits geneigt das Auto abzustellen – Hoffte aber noch auf ein paar Ausfälle. Ich lag immerhin bereits auf Rang 12. Hatte dann noch einen chancenlosen Kampf gegen einen Chevi und den Volvo, mir war aber klar, dass ich keinen Blumentopf gewinnen konnte. Auch wenn es mich wunderte, dass ich überhaupt noch mit ihnen kämpfen konnte und auch Überholen. Am Ende wurde es dann nur der 12. Platz und wieder keine Punkte.