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News

AVRS: Saisonhalbzeit

Veröffentlicht am Friday, 28. October 2011

Der Zenit der AVRS Saison 2011 wurde bereits überschritten, nun geht es mit dem Rennen auf dem Istanbul Park Circuit in die letzte Hälfte. Ein guter Zeitpunkt für eine Rekapitulation des bisherigen Saisonverlaufs. Die Saison begann mit einem Schock: Einsatzfahrer Dirk Schnabel fiel kurz vor Saisonbeginn aus persönlichen Gründen für unbestimmte Zeit aus – und in der Kürze der Zeit gestaltete sich die Suche nach einem Ersatzfahrer mehr als schwierig. So musste startete Daniel Fredrich allein den Saisonauftakt bestreiten und holte mit Platz 9 immerhin eine Top Ten Platzierung. Zum zweiten Saisonrennen in Magny-Cours war RaceCar dann wieder vollzählig: Felix Schönhofen, normal mehr für die Teamorganisation zuständig, gab kurzentschlossen sein Sportwagen-, GTR Evo- und AVRS-Debüt gleichzeitig. Daniel Fredrich holte derweil die Kohlen aus dem Feuer und erreichte mit Platz 5 sein bestes Saisonergebnis. Ersatzmann Schönhofen sorgte mit Platz 20 immerhin noch für ein doppeltes Punkteresultat. Der AVRS-Tross zog weiter nach Mexiko, auf den winkeligen Kurs von Puebla, einer Strecke, die wie geschaffen für turbulente Rennen zu sein scheint. Das AVRS-Rennen bestätigte dies: Ein Startcrash würfelte das Feld ziemlich durcheinander, doch mit den Plätzen 6 für Fredrich und 16 für Schönhofen gab es das beste Teamergebnis. Mit dem Lauf in Brands Hatch stand für die Fahrer nun Kontrastprogramm an: Eine schnelle, flüssige Strecke, auf der man selbst am Computer beinahe die altehrwürdige Atmosphäre erhaschen kann. „Typisch-britischer“-Regen im Training und „untypisch-britisch“-tropische Temperaturen im Qualifying stellten Fahrer und Material vor neue Herausforderungen. Ebenso durchwachsen wie die Streckenbedingungen lief das Rennen für die beiden grauroten Siebenwurst Werkzeugbau-RaceCar Autos. Lediglich die Plätze 13 und 18 bedeuteten einen Tiefpunkt im Saisonverlauf. Der fünfte Lauf im schwedischen Anderstorp begann mit einem Déja-vù: Wieder waren die Bedingungen sehr wechselhaft und wieder lief das Rennen nicht wie gewünscht: Daniel Fredrich kam nicht über den 11. Platz hinaus, Teamkollege Schönhofen konnte nicht mehr als den 22. Platz beisteuern.

Heute, wenige Tage vor dem nächsten Rennen in Istanbul dann endlich eine gute Nachricht: Einsatzfahrer Dirk Schnabel kann ab dem Rennen in Valencia endlich sein Stammcockpit übernehmen und Daniel Fredrich im Kampf um Position 6 in der Teamwertung unterstützen.

Fahrerstatements

Felix Schönhofen

Das ganze Team freut sich sehr, dass Dirk nun in der Lage ist, aktiv am Renngeschehen teilzunehmen. Die Saison war bisher sehr interessant für mich, denn es war ein heftiger Sprung ins kalte Wasser: Mein letztes Rennen lag ein halbes Jahr zurück, mein Sidewinder-Wheel hat deutliche Altersspuren und auch das sonstige Equipment ist nicht so, wie man sich es wünschen würde. Als die Saison begann, hatte ich nicht einmal GTR Evo. Als dann offensichtlich wurde, dass wir Dirk nicht anders ersetzen können, legte ich es mir eben kurzerhand zu, aber in einer Serie wie der AVRS ist es dann eben fast unmöglich, den Trainingsrückstand aufzuholen und um Plätze in den Top Ten zu kämpfen, zumal ich einige Strecken wie Puebla und Anderstorp vorher kaum oder gar nicht kannte. Mein Teamkollege unterstützte mich so gut es ging, aber die Hardware-Probleme und der Trainingsrückstand kann das nicht aufwiegen. Umso besser, dass Dirk nun wieder das Auto übernehmen kann. Jetzt freue ich mich erstmal auf mein vorerst letztes AVRS Rennen, besonders weil es auf einer Strecke ausgetragen wird, die ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte.