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News

AVRS in Brands Hatch

Veröffentlicht am Wednesday, 05. October 2011

Der vierte Lauf zur AutoForm Virtual Racing Series im britischen Brands Hatch brachte RaceCar kein Glück. Die Positionen 13 und 18 bedeuten zwar weitere wichtige Punkte doch das Ergebnis blieb hinter den Erwartungen zurück. Nach einem verregneten freien Training bei unglaublichen 36°C sprangen im trockenen Qualifying lediglich die Startplätze 12 und 22 heraus. Daniel Fredrich konnte sich nach einem guten Start wieder in die Top Ten vorarbeiten, doch einige Ausritte und Kollisionen verhinderten letztlich ein besseres Ergebnis. Auch Teamkollege Felix Schönhofen konnte am Start 6 Positionen gut machen, diese aber im Rennen nicht halten.

Fahrerstatements

Daniel Fredrich (Position 13)

Wie bereits erwähnt ein suboptimales Ergebnis fürs Team.

Im Qualifying ging es eigentlich schon nicht gut los, nur Platz 12 mit ein paar Fehlern in der Runde. Top 8 wären wohl drin gewesen. Ich muss sagen, nach dem nassen Training vorher hätte ich lieber Regen gehabt im Quali & Rennen. Der Start war erste Sahne, gleich den ersten geschnappt, wurde dann aber in Turn 1 unsanft getroffen und nach außen befördert, gleiches dann nochmal in Turn 2 und plötzlich war es trotz super Start nur Platz 12 und ein krummes Auto. Ich konnte mich damit dennoch am Anfang vorarbeiten, lag auf Platz 9 und verlor in Dingle-Dell dann das erste von insgesamt vier Malen das Auto, noch kein Einschlag aber 2 Positionen verloren. Der Einschlag folgte dann etwas später, kurz darauf noch einer und danach war das Auto vorne merklich beschädigt, Resultat war brutales Untersteuern. Naja, nach dem Stopp dann auf Platz 12 rausgekommen, hatte aber keine Chance gegen Jörg Burghardt hinter mir. Somit war es am Ende Platz 13 und jede Menge Frust über auffallend viele Fahrfehler meinerseits.

Felix Schönhofen (Position 18)

Das war ein erwartungsgemäß schwieriges Rennen für uns. Wir hatten beide nicht die Möglichkeiten genug zu trainieren und mir persönlich liegt diese Strecke nicht besonders. Als es ins Training ging, war mein längster Stint gerade 11 Runden am Stück gewesen, das rächt sich natürlich am Renntag.

Qualifying: Zu allem Überfluss fand das freie Training im Nassen statt, so dass wir erst einmal damit beschäftigt waren zu sondieren welche Reifen und welche Setupänderungen bei drohendem Regen zu wählen sind. Das Auto war sehr nervös im Regen, allerdings sah es bei einigen Konkurrenten noch etwas wackeliger aus als bei uns. Das Qualifying war dann wieder trocken und so wurde der Trainingsrückstand noch eklatanter, da das freie Training buchstäblich ins Wasser fiel. Ich fuhr meine bis dato schnellste Runde in Brands Hatch, aber für mehr als die 22. Startposition reichte es nicht.

Rennen: Es blieb trocken und so konnten wir im Warm Up wenigstens noch einige Testrunden drehen und den Start trainieren. Das zahlte sich aus, denn ich erwischte wieder einen sehr guten Start und verbesserte mich von der 22. auf die 16. Position. Ich war auf den Geraden langsamer als meine Konkurrenten, aber da ich recht gut aus den Kurven rauskam, konnte ich mich in den ersten Runden recht erfolgreich wehren. Da meine Gegner allerdings teilweise über eine Sekunde schneller waren, konnte das nicht ewig gut gehen und nach einem kleinen Fehler nach Westfield Bend wurde ich auf 21 zurückgereicht, aber nur kurz, denn 2 Kollegen eliminierten sich nur eine Runde später selbst und ich war wieder in den Punkten. Danach war es wie in Puebla ein einsames Rennen, nach vorne war viel Luft, nach hinten ebenfalls. Nur in den letzten zehn Minuten wurde es wieder spannend, denn nach einem Ausritt in Turn 1 verlor ich sekundenweise Zeit auf meinen Verfolger, dazu verlor ich bei Überrundungen sehr viel Zeit. Von über 20 Sekunden waren im Ziel noch zwei übrig.

Insgesamt ein enttäuschendes Ergebnis, der Abstand nach vorne war größer als in Puebla und der Abstand nach hinten entsprechend geringer. Ich hoffe, in Anderstorp wird es wieder besser. Da Daniel auch ein unglückliches Rennen hatte ist das Teamergebnis natürlich auch nicht zufriedenstellend. Jetzt heißt es, nach vorne blicken.

Einstieg in F1CS DTM

Mario und Jens Ruden wechseln von ihren „Oldtimern“ nun wieder in aktuelle Fahrzeuge. Pilotieren werden beide zwei AMG Mercedes C-Klassen aus dem Jahre 2009 in der DTM Liga bei F1 Chamhipship (f1cs.de). Damit befinden sich beide wieder in ihrem Metier, Mario kann bereits den Vizemeistertitel der DTM-Meisterschaft bei WirPre e.V. vorweisen. Los geht’s für beide bereits am Sonntag. Ob man den letzten Lauf der DRM Reloaded bei PSX-Racing in Hockenheim noch mitfährt ist noch nicht endgültig entschieden, es wird davon ob abhängen, ob beide genug Zeit für das Training finden.

Für RaceCar ist es die erste Saison mit DTM-Tourenwagen.

Fahrersuche

Für die AVRS sind wir noch auf der Suche nach einem Test- und Ersatzfahrer. Wer also seine Simracing Karriere starten möchte oder mit weniger Aufwand weiterführen möchte ist aufgerufen sich zu melden.