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News

EF: Mario Ruden auf P7!

Veröffentlicht am Sunday, 20. March 2011

Durchwachsenes Rennen in Road Atlanta für RaceCar! Mario Ruden erreichte in einem ereignisreichen Rennen Platz 7, Teamkollege Daniel Fredrich kam nach zwei unverschuldeten Kollisonen auf dem 11. Rang ins Ziel. Jens Ruden konnte das Rennen leider nicht beenden.

Fahrerinterviews

Mario Ruden (Position 7)

Qualifying: Das war wohl nichts. Nicht nur das ich meine eigene Trainingszeit um 4Zehntel verpasst habe, nein die anderen GT1 sind uns Ihre Zeiten nur so um die Ohren gefahr…falsch geflogen. Wie Daniel schon schrieb ging das Setup wohl in die gänzlich falsche Richtung, wobei ich zugeben muss, dass ich sowieso keine richtige Ahnung davon habe, geschweige denn Zeit, mich damit zu befassen. Da danke ich dann meinen Teamkollegen die sich die mühevolle Arbeit machen und da was hinbekommen das ich auch halbwegs beherschen kann. 14ter Startplatz, “was solls” dachte ich mir, bei den Kurven am Start staut es sich sowieso…

Rennen: Also Start vom eigentlich 14ten Rang, wobei die Position 13 in der Einführungsrunde die ganze Zeit der Meinung war hinter mir bleiben zu müssen… Stehen bleiben wollte ich allerdings auch nicht und der Abstand war wirklich groß genug um aufzuschließen, was er dann trotzdem irgendwie nicht wollte. Dann der Stau wie vermutet schon in Kurve 1, ich wollte gerade mein Stullenpaket auspacken, als sich der Knoten vorne wohl löste und es zur Sache ging. Manche hatten anscheinend auch in Runde 2 noch die Pausenbrote in der Hand, denn da standen doch tatsächlich einige Fernfahrer auf den Autobahnparkplätzen rechts und links um in Ruhe aufzuessen. Der Setupunterschied machte sich anscheinend vor allem in den Schikanen und Kurven bemerkbar, wo man stückchenweise heranfahren konnte und auf den Geraden zogen alle Fahrzeugkollegen mit Leichtigkeit davon. Trotzdem konnte ich, da anscheinend einige Fahrer ihre gesetzlichen Pausenzeiten auf den Fahrtenscheibern erfüllen mussten, bis Runde 10 auf den 6ten Platz vorrutschen. Dann wurde das Rutschen durch einige haarige Situationen ein wenig viel, bei denen Mitbewerber auf die Top 20 ihre Reifen anscheinend nicht in der Box sondern mitten auf der Strecke wechselten. Das erforderte dann doch großflächiges Ausweichen mitunter auch über das saftige Straßenrandgrün. Gegen Ende des Rennens ..mmh was sag ich, eigentlich ungefähr 12 Runden vor Rennende stellte ich zu meinem Erschrecken fest, dass ich wohl dieses be..liebte E10 getankt habe, das zwar billiger ist aber die Reichweite meines Autos arg einschränkte. Also hieß es von nun an Spritsparen und das nicht nur mit dem Motorprogramm. Mit gerade einmal 2 Litern rollte ich dann über die Linie, warscheinlich auch nur weil ich meinen Adrenalin getränkten Overall ständig über dem oberen Tankeinlass ausgewrungen habe. Glücklicherweise ging es meinen Verfolgern wie Herrn Renner anscheinend eben so, denn ich konnte ihn trotz halber Leistung unter der Haube auf Abstand halten. Alles in allem bin ich froh diesesmal ohne Blessuren durchgekommen zu sein und das auch noch auf Platz 7.

Daniel Fredrich (Position 11)

Qualifying: Lief wie befürchtet, im Training zeichnete sich bereits ab, dass wir drei nicht über den Speed der Topleute verfügten. So lag zwischen der Polezeit und Jens schon 1,8 Sekunden, ich lag nochmal 4 weitere Zehntel zurück. Somit sprang nur Platz 10 heraus, dafür hatte ich Jens direkt neben mir im Grid auf 9. Mario folgte auf Rang 14.

Rennen: Rennstarts hatte ich schon bessere, blieb aber an Jens dran. Danach ging der Alptraum los, Runde 2 stand ein Saleen quer und ich crashte genau rein. Ergebnis war ein nötiger Reperaturstopp und ich fand mich am Ende des Feldes mit über einer Runde Rückstand wieder. Also sollte die Aufholjagd beginnen, an den GT2 kam ich gut vorbei, die hatten wenig Interesse zu kämpfen, blieb dann aber an einem anderen Saleen hängen, der mich nicht entrunden lies. Leider hatte ich nicht den nötigen Topspeed aber in den Kurven stand er mir regelmäßig im Weg, teils sogar so dass ich 2 Gänge langsamer durchfahren musste als gewohnt. Schließlich kam er ein bisschen zu weit raus und ich wollte ihn ausbeschleunigen aber stand zu früh auf dem Gas und drehte mich weg. Also fuhr ich wieder weitestgehend allein vor mir her bis ich wieder auf einen Saleen auflief, der leider in einer Kurve abflog und von der Streckenbegrenzung genau in mein Auto zurückschleuderte. Ping Pong mal anders. Auf dem Weg zurück in die Box konnte ich mein Pech gar nicht fassen und schmunzelte so vor mich hin. Hatte dann die Idee randvoll zu tanken und spritsparend durchzufahren, da es ja fast Halbzeit war. Ich bekam sogar wieder Anschluss an das GT1 Feld merkte dann aber dass ich mit stumpfen Waffen kämpfte, der zweite Einschlag muss das Auto so verformt haben dass es meinen Topspeed negativ beeinflusste. Da auch der Sprit nicht ganz reichen sollte entschied ich nochmal an die Box zu fahren und genug Sprit zu fassen um mit Motorprogramm 2 zu ende fahren zu können um den Topspeednachteil ein bisschen auszugleichen, aber die Zeiten wollten nicht schneller werden. Verloren hab ich durch den Stop nichts, ich war ja immernoch letzter der GT1. Am Ende dann mit 3 Runden Rückstand angekommen, etwas positives hat das ganze: 40kg wieder raus aus dem Auto. Heißt dass ich in San Luis mit lediglich 10kg Zusatzballast an den start gehen kann.

Gratulation an Mario für P7, er hat das gemacht was wir drei uns vorgenommen hatten: Weitestgehend aus allem heraushalten und einfach durchfahren.

Jens Ruden (Nicht beendet)

Qualifying: An die zeiten der Top-Leute nicht herangekommen, aber wieder in den Top Ten.

Rennen: Den Start und die ersten Runden bin ich etwas vorsichtiger angegangen. In Runde 2 bin ich an dem strauchelnden Saleen noch gerade so vorbei gekommen aber leider habe ich Daniel zu spät über Funk gewarnt und musste das Elend im Rückspiegel mitansehen. Durch einen Quersteher eines Aston von mir kam ich auf P6 und konnte an dem 5. und 4. recht gut dran bleiben. In Runde 18 krachte dann der Aston nach einem sehr optimistischen Überhohlversuch in mich hinein und traf genau das Vorderrad! Folge: Lenkrad schief und der Besuch an der Box war leider vergebens. Der erste Sektor war echt die Hölle und nach diversen Drehern krachte ich auch irgendwann in die Wand. Das Rad war zwar noch dran aber platt und das Auto sah aus wie ein Weihnachtsbaum – überall blinkte es Rot. Ich sah keinen Sinn mehr darin weiterzufahren, zumal ich kaum noch von der Stelle kam, da meine Räder sofort durchdrehten. Somit entschied ich mich dazu das auto abzustellen.

Sehr schade, ich hatte das Gefühl hier wichtige Punkte sammeln zu können.