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News

WTCC Portimao

Veröffentlicht am Thursday, 25. November 2010

Das Rennen in Portimao muss als Saison-Tiefpunkt angesehen werden. Leider konnte nur eines der drei RaceCar-Autos an den Start gebracht werden. Als einziger Fahrer des Teams startete Dennis Schmidt und betrieb mit zwei siebten Plätzen immerhin Schadensbegrenzung.

Fahrerinterviews

Dennis Schmidt (Position 7/7)

Qualifying: Das Qualifying war ein mittlere Katastrophe, weil mir einfach keine schnelle Zeit gelingen wollte. Am Ende landete ich somit auf dem elften und vorletzten Platz.

Rennen 1: Der erstmals versuchte manuelle fliegende Start war ein Erfolg, es gab keine Reibereien und eigentlich könnte man das für die Zukunft beibehalten. Leider wird das erste Rennen dadurch aber um eine Runde verkürzt. Beim Start selber hielt ich mich zurück und fiel auch auf die letzte Position zurück. Recht schnell konnte ich mich dann aber nach vorne kämpfen, weil die Seat TDIs mal wieder das taten, was sie scheinbar am besten können: sich selber im Weg stehen. Zwei BMWs behakten sich ebenfalls, wodurch ich noch weiter nach vorne kam. Gegen Ende bildete sich hinter Stefan Wilke im Benziner-Seat ein kleiner Zug, weil er scheinbar extrem mit den Vorderreifen zu kämpfen hatte. Ich konnte ihn aber in der letzten Runde nicht überholen und beendete das erste Rennen 0.2 Sekunden hinter ihm auf dem siebten Platz.

Rennen 2: Den zweiten Startplatz im zweiten Rennen habe ich mir durch meine Startkünste natürlich wieder vermasselt und landete in der ersten Kurve mitten im Pulk. Zum Glück blieb es aber beim Lackaustausch. Der Rest des Rennens war von sehr vielen Zwei- und Dreikämpfen geprägt, die viel Spaß gemacht haben und ausnahmsweise mal nicht in einer Kollision endeten. Gegen Ende war es erneut der Benziner-Seat, der starke Reifenprobleme bekam, jedoch war der Zug diesmal etwas größer und durch ein missglücktes Überholmanöver in der letzten Runde verschenkte ich den sechsten Platz. Immerhin wurde ich am Ende doch noch siebter.

Fazit: Die Pace in Portimao war nicht schlecht. Ich habe einen Trick gefunden, wie man die Reifenabnutzung runterschrauben kann und die Pace so einigermaßen konstant halten kann. Im Vergleich zu den Seats war ich ca. eine Sekunde schneller in den letzten Runden. Speziell mit Daniel als schnellstem Fahrer hätte ein Podestplatz rausspringen können, da das Feld sehr eng beieinander war.