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News

WTCC: Testrennen in Curitiba!

Veröffentlicht am Friday, 06. August 2010

Am letzten Wochenende gab es eine weitere Premiere für RaceCar: Das Debüt in der WTCC-Meisterschaft der DLM. Unsere Fahrer schildern ihre Eindrücke vom ersten Lauf in Curitiba:

Daniel Fredrich: (P8 in Lauf 1, P7 in Lauf 2) Qualifikation 1: Ähnlich schwierig wie erwartet. Im Nassen eine Woche zuvor waren wir 3 ja gut dabei, im trockenen fehlte uns merkwürdigerweise doch einiges an Zeit.

Qualifikation 2: Gabs diesmal auch da es scheinbar Grid-Probleme gab. Eine schnelle Runde sollte gefahren werden, war bisher bei der DSTM nie mein Problem, mit dem Chevi jedoch traf ich nicht eine Kurve, damit Dritt-Letzter geworden.

Lauf 1: Guten Start erwischt, Ausgang Kurve 1 sah ich einen Chevi quer stehen und konnte innen durchschlüpfen, war promt in den Top-10. Dann kurzer Kontakt mit einem Honda und ich hatte meine beiden Kollegen wieder vor mir. Beide konnten bestätigen, dass ich schneller war und somit kam ich an beiden problemlos vorbei, leider verpasste Jens einen Bremspunkt und von da an waren Dennis und ich auf uns gestellt. Wir lagen auf P8 und P9 als von hinten ein BMW heran stürmte, den Dennis aber lang genug in Schach halten konnte, sodass ich das Rennen als Achter beenden konnte. Somit fuhren wir die erste Pole für RaceCar in der WTCC heraus.

Lauf 2: Eine Pole ist wertlos, wenn hinter einem 3 BMWs stehen. Nach Kurve 1 waren sie dann schon vor mir und ich konzentrierte mich darauf die Seat-Armada aufzuhalten. Dies gelang eine Weile bis Dennis im TS fragte ob er derjenige sei, der hier alle aufhält, es gab wohl einen Rückstau bis ans Ende des Feldes :o . Leider konnte ich mich nicht bis zum Schluss gegen die TDIs verteidigen, weswegen von der Pole startend nur ein enttäuschender 7. Platz heraus sprang.

Dennis Schmidt: (P10 in Lauf 1, P9 in Lauf 2) Das eigentlich angedachte Qualifying war ziemlich gut. Meine Rundenzeit betrug soweit ich weiß eine 1:20.8 und war somit die schnellste Runde, die ich je auf dem Kurs drehte. :) Allerdings hat die Rennleitung (inkl. mir) die Organisation der Sessions verhauen, weil Race On uns ein paar Steine in den Weg legte und wir mussten dann nochmal in den Superpole-Modus gehen. Meine Runde war mit einer 1:21.3 ganz okay und ich als bester Chevrolet auf Platz 7, was ich davor eigentlich für unmöglich hielt, weil unsere Pace im Normalfall gerade so für die Top 10 gereicht hätte – für einen von uns…

In den Rennen hatte ich ein miserables Gripniveau. Die Hinterachse war extrem unruhig und ich fühlte mich wie in einem Hecktriebler.

Im ersten Rennen wurde ich in der ersten Kurve dann erstmal von einem Seat auf die Hörner genommen. Beim Rejoinen der Strecke hat mir ein BMW nochmal heftiger einen mitgegeben und ich stand quer, sodass ich auf P12 vor Jens wieder zurück ins Rennen kam. Nachdem sich ein paar Kurven weiter der Honda zwischen Daniel und mir wegdrehte, waren wir drei Chevrolets zumindest für eine Runde lang vereint. Danach verpasste Jens die letzte Kurve und flog ins Kiesbett. Somit waren Daniel und ich auf uns alleinegestellt. Bei der Hälfte des Rennens etwa drehte sich der BMW-Fahrer Emanuele Blanco raus und kam hinter mir auf die Strecke zurück. Der Rest des Rennens bestand dann im Prinzip nur noch daraus, ihn hinter mir zu halten. :D Das gelang mir bis etwa zwei Runden vor Schluss auch ganz gut, sodass Daniel sich einen Puffer verschaffen konnte. Allerdings wurde ich letztendlich doch überholt und beendete das erste Rennen auf dem zehnten Platz und holte immerhin den letzten Zähler.

Beim Start ins zweite Rennen wurde ich erstmal von vier Autos aufgefressen und fand mich nach der ersten Kurve auf P14 wieder. Jedoch konnte ich mich nach einer Runde wieder auf P13 vorarbeiten und eine komfortable Lücke nach hinten aufmachen. Daniel, der sich zu dem Zeitpunkt irgendwo um P5 herum befand, machte unterdessen einen Bummelzug auf, dem etwa 10 Autos folgten. :D In der fünften Runde hatte ich dann Glück, dass die Seat TDIs, die vor mir fuhren, scheinbar nicht so viel von teamdienlichen Fahren halten und sich gegenseitig abschossen, sodass ich gleich drei Plätze auf einen Schlag gewinnen konnte. Eine Kurve weiter stand ein Honda, zwei Kurven weiter ein BMW, die sich rausgedreht hatten und somit schoss ich innerhalb von wenigen Metern um vier Plätze nach vorne. Bis auf einen Seat TDI konnte ich jedoch alle hinter mir halten und beendete das Rennen somit auf dem neunten Platz.

Fazit: Dies Rennen waren von der Pace her nicht ganz so schnell wie es eigentlich hätte gehen können. Daran muss ich auf jeden Fall noch feilen. Für den nächsten WM-Lauf in Puebla sehe ich allerdings schwarz, weil ich die Strecke hasse.

Jens Ruden: (P15 in Lauf 1, P12 in Lauf 2) Qualifikation: Überraschung ich konnte als einziger Chevi in die Top Ten fahren. Hat leider nix gebracht den meine vor redner haben es ja schon beschrieben. Naja beim zweiten versuch “nur” P11.

Lauf 1: Beim Start ganz gut weggekommen aber in der schikane stand ein BMW quer und ich muste heftig bremsen um nicht gleich auszuscheiden. Dann hatte ich Denis vor mir und kurz darauf auch Daniel (Honda vorfall). Irgendwie kam ich auch an beiden vorbei aber ich merkte schnell das Daniel etwas schneller fahren konnte und so lies ich ihn halt vorbei als der spruch " Jens, Daniel is faster than you" kam. Danach schaute ich in den spiegel um zu sehen was Denis macht leider etwas zu lange sodas ich den bremspunkt total verpaste und die offroad fahigkeiten des chevis ausgiebig testen konnte( da such ich lieber ein anderen wagen für aus). Als ich wieder auf der strecke war fand ich mich auf P15 wieder. Ich fuhr dann ganz gute runden zeit und war schnell an den vordermännern dran. Aber ranfahren und vorbei fahren sind zwei verschiedene sachen. Als ich mich wieder zwei plätze nach vorn gearbeitet habe bekam ich von einem Seat ein stoß in die seite so das ich wieder pber die wiese muste, am Ende war es nur noch P15.

Lauf 2: Der Start war eigentlich sehr gut, wenig weehlspin aber gegen die BMW keine chance. Ich konnte ein paar plätze nach vorne fahren aber dann hing ich hinter einer vierer kampfgruppe fest. Runden lang schaute ich von hinten den kämpfen zu immer auf meine chance lauern. Leider ging das auf meine reifen so das ich in der zweiten rennhälfte langsam probleme bekam. Deswegen und durch aufkommende unkonzentriertheit verbremste ich mich immer wieder und muste erneut ranfahren. Aber dann sah ich mehrere Fahrzeuge auf der wiese und ich war auf P12. Vor mir war mal wieder ein Honda auf schlinger kurs und als er sich verbremste konnte ich mich neben ihn setzten und wir lieferten uns ein beschleunigungs rennen. leider beharte der honda auf seine spur und drückte mich auf die wiese. Voll auf dem gas bleibend fuhr ich über die wiese und als ich wieder asphalt unter den reifen hatte erwischte ich den honda unglücklich am heck sodas er sich drehte. Auf P11 hatte ich dann nach vorn und hinten viel luft. In der letzten runde kamm ich leider beim anbremsen mit dem linken hinter reifen auf gras und ich drehte mich elendig weit raus und verlor einen platz und muste das rennen auf P12 beenden.

Fazit: Punkte wären drin gewesen und hätten eigendlich sein müssen. Aber wer solche schussel fehler macht hat es nich besser verdiehnt. Beim nächsten Rennen mehr Konzentration dann wird das auch was!